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Rückblick: Female Founders meets Frischepost

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Frisch, regional, transparent und in 24 Stunden geliefert. Das ist der USP von Frischepost. Die beiden Gründerinnen Jule und Eva waren kürzlich die Special Guests des Female Founders Meetups. Die vierteljährliche Event-Reihe spricht alle gründungsinteressierten Frauen an. Das Highlight des Female Founders Meetups: THE CHALLENGE!

Die Story hinter Frischepost

Die beiden Gründerinnen von Frischepost aus Hamburg erzählten zunächst über sich und ihre Idee, die sie vor zweieinhalb Jahren verwirklicht haben.

Jule und Eva haben sich beide im BWL Studium kennengelernt. Jule, die selbst auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im hohen Norden aufgewachsen ist, hat schon früh die Herausforderungen, denen Landwirten in der heutigen Zeit gegenüberstehen, erkannt. Dennoch entschloss sie sich zunächst für die klassische Konzernkarriere nach dem Studium. Nach 2 Jahren Berufserfahrung im Projektmanagement hat sie zusammen mit Eva, die aus ihrem Auslandssemester kam, den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Angefangen mit einem kleinen Team, das sich stetig vergrößert, sind die beiden nun für 25 Mitarbeiter verantwortlich. Das Besondere an ihrem Team ist, dass die Mitarbeiter hundertprozentig hinter der Unternehmensidentität stehen.

Jule Eichblatt & Eva Neugebauer - Founder von Frischepost

Jule Eichblatt & Eva Neugebauer – Founder von Frischepost

Regionales online verfügbar machen

Frischepost ist ein Online-Shop für Lebensmittel, der anders als beispielsweise REWE Online nur regionale und mittlerweile auch ausgesuchte überregionale Produkte anbietet. Die regionalen Produkte werden nur auf Bestellung geerntet, weshalb die Kunden eine Frische erleben können, die sie aus dem klassischen Lebensmitteleinzelhandel nicht kennen. Ihr Unternehmen soll vor allem Landwirte und Produzenten vor Ort unterstützen.

Insights: Startschwierigkeiten und Herausforderungen

Sehr offen erzählten die beiden auch über die Startschwierigkeiten und Herausforderungen, die während der Gründung auftraten. Auch wenn sie zunächst nur regionale Produkte anbieten wollten, haben sie schnell gemerkt, dass die Obst- und Gemüselieferung im Herbst und Winter in Deutschland etwas rar ausfällt. Somit fiel der Entschluss auch ausgewählte, überregionale Produkte mit ins Sortiment mit aufzunehmen. Dafür fliegt Eva auch gerne mal nach Costa Rica, um sich ein persönlich ein Bild von einer Bananenplantage vor Ort zu machen. So sichern ihr Qualitäts- und Nachhaltigkeitsversprechen.

Gemeinsam wird das Business Model von Frischpost diskutiert.

Eine interaktive Challenge am Ende ihres Besuches hat nochmals alle Teilnehmerinnen aktiviert, selbst neue Ideen für Frischepost zu entwickeln. Mit einer Menge Ideen haben sich die beiden dann wieder auf den Rückweg nach Hamburg gemacht. Wir danken Eva und Jule für so viel kreativen und ehrlichen Input, den wir an diesem Abend von ihnen erhalten durften und freuen uns auf alle Fempreneure beim nächsten Female Founders Meet Up.

Hier geht’s zur Anmeldung.

Weitere Insights von Frischepost

Nachhaltigkeit steht im Fokus

Große Bedeutung besitzt der Punkt Nachhaltigkeit bei Frischepost und diese Nachhaltigkeit kann man in jedem Unternehmensprozess erkennen. Die Lebensmittel sind beispielsweise in einer Mehrwegbox verpackt, wodurch kein unnötiger Müll produziert wird. Ihr Büro und auch das Lager sind in der Speicherstadt verankert. Diesen attraktiven Standort machen sie sich zu Nutze, denn alle Lebensmittel werden nur mit dem Fahrrad oder per Elektroauto ausgeliefert.

Kriterien der Lieferantenauswahl

Anhand vieler Kriterien suchen Jule und Eva ihre Lieferanten sorgfältig aus. Ausschlaggebend dabei ist, dass die Produkte ökologisch fair, nachhaltig und regional produziert werden – von der Karotte, über die Eier, bis hin zum Steak. Mittlerweile bieten sie eine Anzahl von über 800 Produkten an. Der Online-Shop bietet eine noch nie zuvor dagewesene Transparenz zwischen Produzenten und Endverbraucher, denn der Kunde kann per Klick erkennen, welcher Hof sein ausgewähltes Produkt herstellt.

Entwicklungen

Das Team, das Sortiment und auch die Auslieferung erweitern sich ständig. Dienstags und donnerstags sind Bestell- und Liefertage. Doch schon bald können sich die Kunden über zwei neu hinzukommende Tage freuen. Die beiden Gründerinnen erzählten, dass viele Menschen zunächst glauben, dass diese Art der Qualitätslieferung ein Vermögen kosten würde. Dadurch, dass nur auf Bestellung produziert und geliefert wird, sei es aber nicht viel teurer als auf dem Wochenmarkt oder im Edeka.

Hier sind noch fünf Tipps für Fempreneure.

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